Sensei
Der Begriff Sensei wird auch im Bereich der Japanischen Kampfkünste als Anrede für die Lehrenden benutzt. Im engeren Sinn bedeutet die Bezeichnung "Lehrer des Weges". In Japan wird diese Bezeichnung auch als ehrende Anrede für Akademiker benutzt.
Claudio Gereon
Claudio Gereon ist unser "Sensei" in Burgdorf seit über 25 Jahren.
- Geboren 24.08.1962
- Karate seit 1972
- 6 .Dan 2006 WUKF
- 5. Dan 2000 SGR/SKF/WKF
- 4 .Dan 1994 SGR/SKF/WKF
- 3. Dan 1990 SGR/SKF/WKF
- 2. Dan 1985 Goju Kai / SKF
- 1. Dan 1982 Goju Kai /DKV/SKF
Sportliche Erfolge
- Vice Europameister 2011
- Europameister 2009
- Goju Ryu Weltmeister 2006
- Mehrfacher Schweizermeister in Kata, Kumite und Kata Team
- Mehrfacher WM und EM Teilnehmer EKF /WKF 1/4 Finalist
- Mehrfacher I.K.G.A Europameister Goju-Ryu
Berufliche Kompetenzen
- Trainer Leistungssport mit eidgenössischen Fachausweis
- Trainer Leistungssport Swiss Olympic
- J+S Experte Karate
- J+S Experte Kids
- dipl. Fitness und Aerobic /Tae Bo und Spinningtrainer
- langjähriger Inhaber SOV Karte (früherer Name von Swiss Olympic)
Projektmangement und SOA
- Projektleiter SKC für J+S und BASPO
- Projektmanagement und Verfasser des Nachwuchskonzept SKF
- Gründer des Kantonal Bernischen Karate Verband
- Mitverfasser der Statuten der Swiss Karatedo Confederation
- Projektmanagement der Goju EM 2009 in Bern
- Gründer des SGKF Swiss Goju Ryu Karatedo Federation
- Gründer des Berner Karatedo Verband BKV
Funktionen in Verbänden
- Technischer Präsident SGRKR / SGR 1990-2009
- Präsident KBKV 1999 - 2002
- Leiter Nationalmannschaften SKF 2001-2003
- Stützpunkttrainer Swiss Olympic 2005-2009
- Leiter Nachwuchs SKF 2004-2005
- Leiter Departement Sport SMU 2009-
- Präsident SGKF 2007-
- VicePräsident SKC 2009-
Organisation von Meisterschaften
- Goju Ryu EM EGKF 2009 in Bern
- Goju Ryu SM 2002 - 2009 in Burgdorf
- SKF Schweizermeisterschaften Junioren/Kadetten in Burgdorf
- Swiss Karate League in Sumiswald
curriculum vitae
1972 hat Claudio Gereon die erste Berührung mit dem Karate Do. Als 7-jähriger beginnt er mit Judo, bleibt diesem bis zu seinem 12 Lebensjahr treu. Mit 16 Jahren ist er 1. Kyu Shotokan und wechselt zum Goshin Ryu, dies aber nur eine kurze Zeit. 1980 beginnt er unter Walter Seeholzer 6. Dan Goju Kai Karate zu lernen. 1982 legt er seinen 1. Dan unter Tokyo Funasako 8. Dan Goju Kai in Deutschland ab.
Im gleichen Jahr gewinnt er an den Fudokan Schweizermeisterschaften unter Pavao Piacun 8.Dan, jeweils im Kumite und in der Kata die Broncemedaille.
1983 lebt er für 1 Jahr in Tokyo und trainiert im Hombu Dojo des Goju Kai unter Gogen Yamaguchi 10. Dan und seinem Sohn Goshi Yamaguchi 9. Dan. Dort lernt er auch Masatoshi Nakayama und Masutatsu Ôyama kennen.
1984 wird er in die Nationalmannschaft SKV in der Kata einberufen. 1987 wird er 3-facher Goju Kai Europameister und geht als amtierender Schweizermeister an die offiziellen Europameisterschaften in Glasgow. 1988 wechselt er zum Swiss Goju Ryu Renmei unter Fabio Bernasconi 6. Dan. C. Gereon startet mehrere Jahre für die Schweiz an EM und WM im Einzel Kata und Kumite und im Kumite Team und Team Kata und nicht zuletzt in der Open Kategorie. Er ist der Einzige Wettkämpfer der jemals für die Schweiz in allen Kategorien gestartet ist.
Im gleichen Jahr lernt er Tsuguo Sakumoto 9. Dan besucht einige seiner Lehrgänge. Bei Ishimi Yasuanri 9. Dan arbeitet er diverse Shitokai Kata’s und vertieft seine Shito Ryu Kenntnisse. Claudio Gereon ist einer der wenigen Karatekas, der auf Spitzenniveau Katas aus den 3 Hauptstilen vorführen kann. Im Kumite Bereich zählt auch Antonio Oliva Seba 8. Dan und internationaler anerkannter Coach und einer der besten Kenner der Szene zu seinen Trainer. Er trainierte über 20 Nationen erfolgreich. Auf seinem Konto sind etliche Welt- und Europameister. Er trainiert mit dem mehrfachen Weltmeister, den legendären José Manuel Egea aus Spanien und Emanuel Pinda und Christophe Pinna aus Frankreich.
Claudio Gereon bleibt 5 Jahre jeweils in Kata und Kumite unter den Top Ten in der Welt. Was ihm auch die Anerkennung (Leistungsausweis) des SOV dem heutigen Swiss Olympic bringt. 1991 wird er Leiter der Nationalmannschaften SKV, ist einer der ersten Karatekas der die Trainerkurse des NKES besucht. 1997 feiert Claudio Gereon sein Comeback in der Wettkampfszene wird Schweizermeister im Team Kata, geht an die EKF EM in Spanien. Er gewinnt 1998 mit dem Kumite Team die Broncemedaille an der Goju EM.
Er bleibt bis 2003 stets unter den besten 3 Kataspezialisten der Schweiz und hört mit seiner Wettkampf Karriere mit 41 Jahren auf als sein Sohn Yanik sozusagen in die Fussstapfen seines Vaters tritt und er danach für den SKF das Nachwuchskonzept für Swiss Olympic erarbeitet. Er wird Leiter Nachwuchs SKF und bleibt Stützpunkttrainer des SKF bis 2008.
Es war im eine grosse Ehre als Tsuguo Sakumoto im 2006 die Medaille für der Gewinn des Weltmeistertitel als Senioren Weltmeister +35 im Goju Ryu übergeben konnte.
2009 wird Claudio Gereon Departementsleiter Sport für die SMU Swiss Martial Union, dem einzigen Verband der sich für alle Kampfsportarten einsetzt. Er beginnt wieder mit Kobudo zu trainieren. Im September 2009 organsiert er mit dem Karate Klub Burgdorf die Goju Ryu Europameisterschaften in Bern.
2009/10 werden die Jahre der grossen Veränderungen, indem Claudio Gereon Vice Präsident der SKC Swiss Karatedo Confederation SKC wird und den Berner Karatedo Verband BKV gründet.
Bis zu diesem Zeitpunkt hat er über 100 Schweizermeister in seinen Reihen und weit über 100 Schwarzgurtträger gingen durch seine Ausbildung.





